Zu Zeiten ständig steigender Goldpreise ist es durchaus angebracht, das eine oder andere Schmuckstück zu verkaufen, vor allem wenn dieses längst nicht mehr getragen wird. Diverse Händler offerieren im Netz und in Ladengeschäften “Höchstpreise” für den Verkauf und Kauf von Gold, doch wo erfährt man tatsächlich den tagesaktuellen Preis?
Der Spotpreis
Der Preis für den außerbörslichen Edelmetallhandel wird täglich an drei Börsen – in Tokio, London und New York – festgelegt, das Londoner Fixing findet nach mitteleuropäischer Zeit um 10.30 h und um 15.00 h statt. Dieser Goldpreis ist für Händler interessant, die sich auf den Verkauf und Kauf von Gold in Barrenform spezialisiert haben. Der tatsächliche Goldpreis bewegt sich ständig, einige Goldhändler aktualisieren den Preis daher minutengenau, was die fairste Lösung darstellt.
Wenn Sie im Netz einen solchen Goldhändler finden, der den Preis nicht nur tages-, sondern minutenaktuell fixiert, können Sie von einem seriösen Portal ausgehen. Es ist auch die eigene Überprüfung möglich. Auf Seiten wie boerse-stuttgart.de oder ariva.de erfahren Sie den minutengenauen Goldpreis in Dollar, Sie müssten ihn noch in Euro umrechnen (dieser Chart findet sich auf den Seiten ebenfalls). Es sind in jüngster Zeit keine Betrugsversuche beim Goldpreis durch Internethändler bekannt geworden, eher betrügt Sie der Hinterhof-Goldhändler, der Ihren Ring zum Beispiel nicht der Legierung entsprechend bewertet, Ihnen also den Preis für 333er statt für 585er Gold zahlt.
Wie erfahre ich den Legierungsanteil?
Jeder Ring und in der Regel jedes andere Schmuckstück trägt eine Gravur, welche die Legierung vermerkt. Es gibt Gold zu Anteilen von 333 Gramm/1000 Gramm (8 Karat), 585er (14 Karat) und 750er (18 Karat) Gold, das sind die drei gängigsten Legierungen bei Schmuck. Seltener tauchen auf 375er (9 Karat), 417er (10 Karat), 833er (20 Karat), 900er (22 Karat), 950er (23 Karat) und 999er (24 Karat), Letzteres wird als reines Gold bezeichnet. Allerdings sind seriöse Händler unter anderem daran zu erkennen, dass all diese Legierungen aufgeführt werden. Man merke also: Je differenzierter der Auftritt eines Händlers, sowohl beim Pricing als auch bei der Zahl der Legierungen, desto seriöser dürfte er sein.
Wie erfahre ich den Legierungsanteil?
Jeder Ring und in der Regel jedes andere Schmuckstück trägt eine Gravur, welche die Legierung vermerkt. Es gibt Gold zu Anteilen von 333 Gramm/1000 Gramm (8 Karat), 585er (14 Karat) und 750er (18 Karat) Gold, das sind die drei gängigsten Legierungen bei Schmuck. Seltener tauchen auf 375er (9 Karat), 417er (10 Karat), 833er (20 Karat), 900er (22 Karat), 950er (23 Karat) und 999er (24 Karat), Letzteres wird als reines Gold bezeichnet. Allerdings sind seriöse Händler unter anderem daran zu erkennen, dass all diese Legierungen aufgeführt werden. Man merke also: Je differenzierter der Auftritt eines Händlers, sowohl beim Pricing als auch bei der Zahl der Legierungen, desto seriöser dürfte er sein.
Die eigene Legierung können Sie über den Archimedes-Test ermitteln, bei dem Gold mit einer Feinwaage im Wasserglas abgewogen wird, aber das ist sehr komplex und bedarf zur Erörterung langer Erklärungen. Es ist auch eher eine ungefähre Lösung. (Sie können sich auf Wunsch hier: gold-test.de/pruefung.html informieren). Sie haben zwei Wege: Sie können zu zwei bis drei vertrauenswürdigen Juwelieren Ihrer Stadt gehen und Ihren Schmuck schätzen lassen oder einer Webseite mit einem seriösen Auftritt vertrauen. Dieser Händler fixiert Ihr Gold tagesaktuell und lässt Sie, nachdem er es in der Hand hält, entscheiden, ob Sie zu seinem Preis verkaufen möchten. Ansonsten erhalten Sie Ihren Schmuck anstands- und kostenlos zurück.